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Gratis Raumklima Ratgeber (PDF)

Wir verbringen die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Schlafzimmer, Büro und Schulgebäude sind dabei die am längsten benutzen Räume. Aus diesem Grund wird empfohlen, speziell dort auf ein gesundes Raumklima zu achten.

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Schimmel, Luftfeuchtigkeit und CO2

Wir verbringen die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Schlafzimmer, Büro und Schulgebäude sind dabei die am längsten benutzen Räume. Aus diesem Grund wird empfohlen, speziell dort auf ein gesundes Raumklima zu achten. Ob wir uns in einem Raum behaglich fühlen, hängt neben den baulichen Gegebenheiten und persönlichen Empfinden von den Klimabedingungen im Raum ab.

Wer verursacht eigentlich die Luftfeuchtigkeit?

Allein schon beim Atmen gibt der menschliche Körper Wasser an die Luft ab. Dazu kommt die Feuchtigkeit durch Kochen, Baden, Duschen, Wäschetrocknen usw. Bei einer vierköpfigen Famile werden im Durchschnitt täglich ca. 10 Liter Wasser produziert!  Um dieses Wasser  aus Innenräumen abzutransportieren, müssen mehrere Kubikmeter Luft täglich bewegt werden. 

Was passiert, wenn Fenster, Spiegel, Wände, Möbel kondensieren?

Trifft warme Umgebungsluft mit hohem Wasserdampfgehalt auf eine kalte Wand, kühlt die Luft in dieser Region ab und kann folglich nicht mehr so viel Wasserdampf speichern. Die überschüssige Feuchtigkeit muss an die Umgebung, sprich an ihre Wände, ihre Möbeln, ect. abgegeben werden.  Achtung - hier besteht die Gefahr eines Schimmelbefalls. Sorgen Sie vor und überwachen Sie diese kritischen Stellen mit einem bluSensor® AIR Gerät.

Wie bekomme ich die Luftfeuchtigkeit aus dem Raum?

Luft kann in Abhängigkeit von der Temperatur unterschiedliche Mengen an Wasserdampf aufnehmen. Kühle Luft nimmt weniger Wasserdampf auf als warme Luft. Am besten:

Frische Luft herein - erwärmen - wieder ablüften

Kalte Außenluft, die beim Lüften in den Raum gelangt, erwärmt sich und kann somit mehr Luftfeuchtigkeit aufnehmen. Um möglichst viel Feuchtigkeit aus dem Raum zu entfernen, sollten sie daher öfters am Tag lüften.

Stoßlüften oder Querlüften ist die beste Art der Fensterlüftumg.

Querlüften: 2 - 5 Minuten

Stoßlüften: 5 - 10 Minuten

Die Dauer der Lüftung, um einen Luftwechsel zu erzielen, ist stark abhängig von der Außentemperatur. Je kälter es draußen ist, umso kürzer müssen sie lüften.

Tip:
Die bluSensor® AIR App, in der gratis Version hat einen integrierten Timer, der je nach Außentemperatur die optimale Lüftungsdauer berechnet und sie nach Ablauf dieser Zeit alarmiert, damit sie nicht unnötig Heizkosten verschwenden.

Achtung - Feuchte im Raum zieht in ihre Möbel und Wände ein!

Sofort lüften ist mit Abstand am effektivsten. Machen Sie es sich zur Gewohnheit unmittelbar im Anschluss an das Duschen, Baden, Kochen oder Fußbodenwischen Stoß zu lüften und vor Benutzung der Räume, die Türen zu schließen. Diese sollten erst nach dem Lüftungsvorganz wieder geöffnet werden. So gelangt die feuchte Luft am besten nach draußen, zieht nicht in Möbel und Wände ein und verteilt sich nicht in den anderen Räumen.

Warum sollen sie die Fenster im Schlafzimmer nicht gekippt lassen?

Bei dieser Lüftungsart bleiben die Fenster oft über einen längeren Zeitraum geöffnet und die Wände und Möbel kühlen ab. Besonders in exponierten Ecken ist die Temperatur oft kälter und die Luftfeuchtigkeit kondensiert an der Wand . Wenn die Taupunkttemperatur unterschritten wird, kondensiert die Luft in diesen Bereichen und es besteht die Gefahr von Schimmelbildung.

Nach dem Aufstehen lüften Sie ihr Schlafzimmer am besten gut durch. Das macht fit für den Tag und vertreibt die Feuchtigkeit, die sich über Nacht in der Luft, in den Möbeln und im Putz angereichert hat. Vor dem Schlafen gehen undbedingt nochmals lüften, um das Kohlendioxid im Raum auf ein Minmum zu reduzieren. Das sorgt für einen guten Schlaf.

Müde im Kopf - lüften sich slle 2 Stunden durch

Eine erhöhte Konzentration von Kohlendioxid und andere Stoffe kann zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Kopfweh führen. Man weiß heutzutage, dass in luftdichten, modernen Gebäuden dieser Wert rasch auf eine bedenkliche Stufe ansteigen kann.

Angst sich anzustecken - lüften hilft!

CO2 gilt als Indikator für die Qualität der Innenraumluft. Wo es viel CO2 gibt, werden auch viele Krankheitserreger gefunden. Nach einer amerkanischen Studie wurde beurteilt, wie hoch das Grippe Ansteckungsrisiko in einem Klassenraum mit 30 Personen ist. Ist der CO2- Gehalt im Normalbereich (z.B. 1000 ppm) , steckten sich fünf weitere Personen mit Grippe an, bei einem doppelt so hohen CO2-Gehalt waren es bereits 12 Personen und bei einem dreifachen Wert sogar 15 Personen, d.h die Hälfte wurde krank . Wenn sie nun meinen, dass ein dreifacher Normalwert bei ihnen sicher nie erreicht wird, so täuschen sie sich. Dieser COs-Anstieg wird bei geschlossenem Fenster bereits nach 6 Stunden erreicht (Annahme 16m2 Schlafzimmer mit 2 Perso- nen)